c'est la vie

Frauen und Technik

Und wenn der Fernseher wieder mal nicht geht, fragt einfach meine Schwester und mich! =D
Wer braucht schon Brüder? Da tun die immer so, als wär das Wunder wie schwer, fluchen lautstark, damit unsereins einen gehörigen Respekt vor ihrer glohrreichen Tätigkeit bekommt und Brüderlein schön lobt, wenn es die Aufgabe beendet hat... dabei ist das ganz leicht!

Frau braucht nur eine liebevolle Anleitung und etwas Improvisationskunst und schon läuft alles wie am Schnürchen.

"Stecken Sie das blablablakabel am Receiver aus, setzen Sie diesen in den Werkzustand und laufen sie mit dem Receiver zum PC."

Wir wissen vielleicht nicht, was der Werkzustand ist und wie ein blablablakabel aussieht, aber mit einer Erkundungstour quer durchs Menü und lustiger Kabelumsteckerei ist es uns trotzdem gelungen, das Ding handzahm zu machen. Und zum PC laufen können wir auch noch gerade so.
.BIN oder .exe, ganz einerlei, mal schön durch die Gegend geklickt und es lädt.

"Warten Sie, bis das rote Licht dauerhaft leuchtet und GOOD auf dem Receiver steht. Schalten Sie das Gerät auf KEINEN FALL vorher ein."

Also artig warten und schon steht GOOD auf dem Gerät und das Birnchen leuchtet friedlich vor sich hin. Wieder zurückgetragen, eingesteckt und fertig. Also, meine lieben Brüderchen: Das ist NICHT schwer, frau kann das ganz ohne Fluchen und Schreien. Da kannste mal sehen. Die Macht ist unser!

Frauen und Technik? Harmoniert ganz wunderbar. =D

 

Ähdít: Das Kabel hieß r359Z oder so. -->  Schwester: "Ok, dann steck mal den r2D2 aus"

2 Kommentare Morgiana am 21.8.07 19:28, kommentieren

Pinocchio...

...sind einfach großartig.
Plural, wohlgemerkt, plural! Damit es auch ja nicht zu Verwechslungen mit dem Märchen kommt. x)

Pinocchio sind eine Theatergruppe, die vorgestern in unserem Städtchen waren und Stücke aus Musicals gesungen und gespielt haben.
Eigentlich hab ich nir nicht besonders viel erwartet, aber die haben sooooo schön gesungen! Jetzt bin ich wieder musicalsüchtig und zu meiner Wunschliste sind noch etliche mehr hinzugekommen.

Die sieht jetzt folgendermaßen aus:

-Elisabeth
-Aida
-König der Löwen
-Cats
-Evita
-Phantom der Oper (wobei da einie sagen, dass das zu sehr Oper ist und daher nicht so toll...?)
-West Side Story
-Mamma Mia

Und am liebsten würd ich Tanz der Vampire noch mal anschauen, weil das so so so toll war...
Kennt da vielleicht schon jemand n paar und kann mir von welchen abraten? Ich kann die nämlich niemals alle ansehen und dann bin ich mein Leben lang unglücklich. *dramatisch nick*

1 Kommentar Morgiana am 20.8.07 09:13, kommentieren

Dir wächst da ein wildes Tier aus der Hose

Also... um das mal vorwegzunehmen: Kleingiana hat keine, ich wiederhole, keine Angst vor Mäusen.
Sie hat nur... ehm... einen gesunden Selbsterhaltungstrieb. Genau.

Aber von vorne:
Kleingiana wird also von ihrer Schwester vom Schaukelstuhl vertrieben. Tatzeit war etwa drei Uhr nachmittags. Daraufhin schlenderte sie ahnungslos in den Keller, wo ihre Reitsachen liegen. [Übrigens nicht am Boden, sondern schön ordentlich auf dem Heizungsgenerator.]
Sie ist gerade dabei, in das zweite Reithosenbein zu schlüpfen, als sie irgendwas stacheliges auf der Innenseite ihres Knies spürt. Sie denkt an Kastanien, an Nussschalen, an Bürsten. o.O Das Ding bewegt sich hektisch, es versucht eindeutig, an ihr hochzuklettern. Sie denkt an Spinnen, an große, fette, haarige Stachelspinnen. Panisch versucht sie, sich aus der Hose zu befreien. Das Ding schlägt seine Krallen in ihren Oberschenkel, kämpft sich schließlich an die Oberfläche. Ein spitzer Schrei ist zu hören.
Wir wollen den Mantel des Schweigens darüber breiten, wer der Verursacher des Schreies war... *hust*
Jedenfalls bringt dieser Schrei die Schwester und den Bruder auf den Plan. Gerade sehen sie noch, wie eine fette graue Maus zwischen Altkleidersack und Pferdedecke verschwindet. Irgendwer quietscht völlig durch den Wind: "Das Vieh war in meiner Hose! Das war in meiner Hoooose! Ich hab ne Maus angezogen!!"
Auch bei dieser Aussage wollen wir keine Namen nennen.
Jedenfalls wurde schließlich ein Hund aufgetrieben, der sich als besonders hilfreich erwiesen hat und zwar über die Maus gelaufen ist, diese aber nicht gesehen hat. Auch als das Vieh schließlich in die andere Richtung wuselte und Gianas Schwester an der Reihe war, einen Quietscher auszustoßen [woraufhin erneut ein Schrei von unbekannter Quelle ertönte, aber natürlich nur... ehm... aus reiner Solidarität], suchte das Hundchen aufgeregt zwischen Altkleidersack und Pferdedecke.

Tja... die Maus lebt und... Kleingiana wird ihre Sachen nie wieder im Keller liegen lassen.

P.S.: Giana findet Mäuse sogar niedlich! Aber das ist ja wohl kein Grund, dass sich das eklige Tier in ihrer Hose verstecken muss. Echt jetzt. Ist doch wahr...

Morgiana am 12.8.07 10:04, kommentieren

tote Tote

"...Als ich wieder zu mir kam, war das Entsetzliche schon geschehen, die Plünderung in vollem Gange. Um mich herum brannte die ganze Stadt. Neben mir lag ein toter Pandur, er lebte nicht mehr..."

Eh... jah... o.O

Morgiana am 9.8.07 08:42, kommentieren

Ferienlangeweile

Es ist heiß und langweilig... im Gegensatz zu kalt und langweilig, was allerdings nicht zwangsläufig einen Unterschied macht.
Vielleicht einen kleinen, aber nicht zwangsläufig einen guten.
Ich hab ja nix gegen Wärme... ich hab sogar extrem was gegen Kälte, aber man muss ja nicht gleich übertreiben, oder?

Jedenfalls... ich hab nix zu berichten. Das hier ist ein stinklangweiliger Ferienlangeweile-Eintrag, den ich auch nur mache, damit Sonna nicht drei Einträge hintereinander schreiben muss. Gell, Sonnalein?

Das einzig Erwähnenswerte: Jemand hat unseren zweiten Federballschläger gemopst. Die Frage ist nur... was fang ich jetzt mit dem übrigen Schläger an? Alleine spielen? Das könnte sich schwierig gestalten...

Ich könnte ja... ich könnte, ich könnte, ich könnte ja...
Vorschläge bitte zu mir.

Lila Langeweile Ende.

Morgiana am 5.8.07 19:21, kommentieren

Die spinnt ja

Manchmal kommt es vor, dass ich mitten in der Nacht um halb vier aufwache, weil ein kleiner Fetzen meines Traumes urplötzlich ein großes Mitteilungsbedürfnis hat und mit meinen Gedanken reden will.

Meistens sind die aber zu müde und versuchen verzweifelt, den Fetzen abzuschütteln und ihn in die Schranken eines traumumwobenen Schlafs zu weisen.

So auch heute. Irgendwas an meinem Traum hat meine Erinnerungen zum Vorschein gebracht, die ebenfalls wie wild an meinen Gedanken und mich aus dem Schlaf gerissen haben. Vielleicht war das Stück Kreide oder die Bäume, das Kinderlachen, oder der Sonnenschein, der mich plötzlich um Jahre zurückversetzte. Da waren zwei kleine Kinder, ein Mädchen und ein Junge, sagen wir... fünf und sechs Jahre alt... händchenhaltend, allein im Wald wie Hänsel und Gretel.
Der ältere Bruder hält ein Stück weißer Kreide in der Hand, sein Vater hat es ihm gegeben, damit er die Bäume kennzeichnet um wieder zurückzufinden. Da stehen sie also, um sie herum nichts als Bäume mit sauberen weißen Kreuzchen. Sie haben gar nicht bemerkt, dass sie kreuz und quer durch den Wald gelaufen und dabei lustig von der Kreide Gebrauch gemacht hatten. Da standen sie also, allein und offensichtlich verlaufen, das Mädchen ist längst zu einem heulenden Bündel mutiert, dass der Bruder erfolglos zu beruhigen sucht. Bis plötzlich auf wundersame Art der Vater zwischen den Bäumen erscheint. Happy End.

Seltsam irgendwie, was für unwichtige Sachen einem auf einmal in den Sinn kommt, wenn man mitten in der Nacht um halb vier aufwacht und ein Traumfetzen mit seinen Gedanken reden will.

Vielleicht wollte ich mich auch nur ablenken, von der Gestalt, die über meiner Tür hockte wie ein dunkler Schatten. Eine riesige Spinne mit acht Beinen und sehr gemein aussehenden Giftzähnen. Da nützte es nichts zu wissen, dass Spinnen eigentlich keine Zähne haben, denn das ändert nichts an der Tatsache, dass da eine riesige Spinne in meinem Zimmer hockte. Mit acht haarigen Beinen. Acht sind auch schon völlig genug, denn mehr Beine brauchen Spinnen nun wirklich nicht.


P.S.: Das Buch hieß "The Wolf Hunt" und ich verbitte mir solche Beleidigungen. x)

Morgiana am 30.7.07 20:18, kommentieren

Ick bin ein Berliner

Ja, da waren wir also. Berlin, Kreuzberg... und die Enttäuschung war groß.
Viele von uns, ich eingeschlossen, wären wohl am liebsten wieder nach Hause gefahren. Weg von diesen tristen, dreckigen Betonklötzen, besetzten Häusern und heruntergekommenen Hinterhöfen, die mit Graffiti-Beschmierung grade so strotzen. Und ich meine auch Beschmierung, weil man das nun wirklich nicht im Geringsten als Kunst bezeichnen kann.

Unsere Jugendherberge war mehr als unhygienisch, außerdem mit Ungeziefer verseucht und auch die Leute waren mehr als seltsam.
Schlafen konnte wir armen Landeier auch nicht wirklich, da unsere Nächte höchstens von Mondlicht und Grillenzirpen "gestört" werden, aber keineswegs von Rotlicht, gröhlenden Menschen und dröhnenden Autos.
Man stelle sich unsere geschockten Gesichter vor, als uns zum ersten Mal bewusst wurde, was das Wort "Ghetto" eigentlich bedeutet. Und ich will hier niemanden auf den Fuß treten oder sonstwie diskriminieren, aber tut mir leid... ich könnte niemals in einer Stadt wie Berlin leben.

Trotzdem hat auch Berlin wirklich ein paar sehr hübsche Fleckchen zu bieten und der Kurfürstendamm ist ein wahres Einkaufsparadies.

Am schönsten war allerdings die Blue Man Group, die ich wirklich jedem empfehlen kann, der irgendwann mal nach Berlin kommt. Die sind einfach... grandios! Uuuund ich hab nen Punkt bekommen! :D (Und bin da auch furchtbar stolz drauf^^)
Irgendwann kam da nämlich einer so die Treppe hoch und stand plötzlich direkt neben mir (ich war in der vierten Reihe ganz außen). Ich bin erst voll erschrocken und hab ihn angegafft, wie ein Eichhörnchen. Dann isser plötzlich auf meinen Sitz geklettert und hat da was-weiß-ich gemacht... getanzt?... Wie auch immer. Als er wieder runter is, hat er mir nen blauen Punkt auf die Wange gepatscht, den meine gesamte Klasse fotografiert hat. ^_^

Und auch sonst war die Fahrt eigentlich wirklich lustig, auch wenn ich Berlin wirklich... nicht sehr schön finde. Es ist einfach alles... zu groß. Außer das Brandenburger Tor. Das war irgendwie viel kleiner als in meiner Vorstellung.^^

 

So. Pflicht erfüllt, oder? *nach unten schiel*
Ich denke doch.

 

Blue Man Einführung:

Wir haben soeben erfahren, dass Adelheid Kopfschmerzen hat.
Lasst uns alles sagen, wie leid uns das tut.
Alle: Es tut uns leid, dass du Kopfschmerzen hast, Adelheid.
Lasst uns ihr helfen.
Alle: Wir wollen dir helfen, Adelheid. Schließe die Augen. Stell dir vor, deine Kopfschmerzen wären eine Kuh. Deine Kopfschmerzkuh steht auf einer Weide und grast.
Und jetzt: TÖTE DIE KUH!


Morgiana am 22.7.07 13:26, kommentieren